Kulturelle Bildung und Kulturgipfel

Erhebung zur kulturellen Bildung

Die kulturelle Bildung an Hamburger Schulen ist seit Jahren ein wichtiges Thema. Als Basis für den gezielteren Einsatz von Ressourcen und mögliche Kooperationen initiierten Hamburger Stiftungen im Frühjahr 2017 eine Erhebung zur Bestandsaufnahme kultureller Bildungsprojekte an Hamburger allgemeinbildenden Schulen.

In enger Kooperation zwischen der Alfred Toepfer Stiftung F.V.S., der BürgerStiftung Hamburg, der Claussen Simon Stiftung, der Dürr-Stiftung, der Gabriele Fink-Stiftung sowie der Mercator Stiftung und den Behörden für Schule und Berufsbildung und für Kultur und Medien sowie der Landesarbeitsgemeinschaft Kinder und Jugendkultur (LAG) wurde das Institut für Kultur- und Medienmanagement der Hamburger Musikhochschule (KMM) mit der Erhebung betraut .

Bis zu den im Herbst stattfindenden 5. Hamburger Stiftungstagen (9. – 13. Oktober 2017) und dem nachfolgenden „Kulturgipfel“ am 21. November 2017 sollte ein grundlegender Überblick über alle maßgeblichen Programme und Projekte der kulturellen Bildung an Hamburger Schulen und die involvierten zivilgesellschaftlichen Akteure gewonnen werden. Erfasst werden sollten alle Maßnahmen, die von Schulen mit externen Partnern im Feld der kulturellen Bildung in der Regel länger als ein Schulhalbjahr verfolgt werden (zitiert nach A. Wimmer, Alfred Toepfer Stiftung F.V.S.).

Der Kulturgipfel will in Zusammenarbeit zwischen der Kultur- und Schulbehörde und zahlreichen Akteuren aus dem Kulturbereich sowie Stiftungen die Bedeutung der kulturellen Bildung aufzeigen und sie vermehrt ins öffentliche Bewusstsein bringen.

 

flyer-kulturgipfel-jetzt_2017jetzt! – 1. Hamburger Kulturgipfel

am Dienstag, den 21. November 2017 auf Kampnagel
www.kulturnetz-hamburg.de/jetzt

Der 1. Hamburger Kulturgipfel ist ein eintägiger Kongress, auf dem alle Akteure des Kooperations-feldes Kultur und Schule zu Austausch und Diskussion zusammenkommen. Er wird initiiert und konzipiert von der Behörde für Schule und Berufsbildung, der Behörde für Kultur und Medien und der LAG Kinder- und Jugendkultur in Kooperation mit der Alfred Toepfer Stiftung F. V. S., der BürgerStiftung Hamburg, der Dürr-Stiftung und der Gabriele Fink Stiftung.

Neben der Sichtbarmachung bestehender Formate und Strukturen sollen Möglichkeiten zu Austausch und Transfer für die verschiedenen Akteure geschaffen werden. Schulleitungen, Kulturbeauftragte, Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler, Kulturmittler/innen, Kulturschaffende, Politiker/innen, Stiftungsvertreter/innen und eine interessierte Öffentlichkeit werden spezifischen Fragen nachgehen, wie der nach den Gelingensbedingungen kultureller Bildung an Schulen sowie Fragen von Qualität und Wirkung. Dabei wird der Kongress weniger von reiner Wissensvermittlung als vielmehr von interaktiver Beteiligung geprägt sein. Dies wird durch innovative Gesprächsformate gewährleistet. Durch eine theatral und ästhetisch geprägte Inszenierung des Kongresses wird ein lebendiger und inspirierender Rahmen gesetzt.

Der 1. Hamburger Kulturgipfel wird am Dienstag, 21.11.2017 auf Kampnagel stattfinden. Erwartet werden etwa 300-400 Personen. Es wird angestrebt, das Format mit zweijährlichen Veranstaltungen fortzuführen.