Runder Tisch Schülerstipendien –
Öffentlichkeitsarbeit

Hamburger Stiftungstage 2013, 2016, 2017

Auf Anregung des vormaligen Landeskoordinators von START-Hamburg und Abitur-Deine Chance, Ivo Hartung, schlossen sich in Hamburg unter der Überschrift „Runder Tisch Schülerstipendien“ im Jahr 2011 neun Stiftungen unter Federführung des Landesinstituts für Lehrerbildung und Schulentwicklung zusammen.

Webseite:  www.li.hamburg.de

 

Inzwischen arbeiten hier 11 Stiftungen zusammen, die alle sich im Bereich von Schülerstipendien engagieren. Neben der Dürr-Stiftung sind das die Claussen-Simon-Stiftung, die J. und E. Frauendorfer Förderstiftung, die Joachim-Herz-Stiftung, die Jürgen Sengpiel Stiftung, die Patriotische Gesellschaft von 1765 mit dem Diesterweg-Stipendium, die Roland Berger Stiftung, die START-Stiftung, Stiftung Kinderjahre, die Veronika und Volker Putz Stiftung und die ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius.

Zweimal im Jahr treffen sich diese Stiftungen zum Austausch. Über das Landesinstitut stellen sie Informationen für SchülerInnen, Lehrkräfte und Eltern über die Möglichkeiten von Stipendien an allgemeinbildenden Schulen in Hamburg zur Verfügung.

Bei Veranstaltungen für Schulleitungen und Lehrkräfte informieren die Stiftungen über ihre Arbeit im Zusammenhang mit Schülerstipendien, und machen „Werbung“, damit das Wissen vor allem auch bei Schülerinnen und Schülern über die Möglichkeit von Stipendien weiter verbreitet wird.

  • Während der Hamburger Stiftungstage vom 16. bis 19. Oktober 2013 unter dem Motto „Stiftungen bewegen die Stadt“ organisierte der Runde Tisch Schülerstipendien eine Diskussionsveranstaltung mit dem Thema: „Runder Tisch Schülerstipendien – Forum Schulentwicklung für D-23 Schulen und Kooperationsschulen – welchen Beitrag können Stiftungen leisten?“Schulleitungen und weitere pädagogische Fachkräfte aus Schulen in sozial schwierigen Lagen sowie die Vertreter der Stiftungen kamen erstmals zu einem Informationsaustausch zusammen, um zu erfahren, in welchem Bereich diese Schulen besonderen Unterstützungsbedarf sehen und ob und wie Stiftungen hier unterstützend tätig werden können.Zusammenfassend hatten die Schulen auf der einen Seite bereits viel Erfahrung mit Stiftungsprojekten, auf der anderen Seite aber auch eine lange Wunschliste, bei der sich zeigte, dass es eine Reihe von Möglichkeiten gibt, sich gegenseitig auszutauschen und zu vernetzen. Der Erfahrungsaustausch erwies sich insofern für die Schulen untereinander als hilfreich.An den Schulen werden viele gute eigene Ideen umgesetzt und es gibt sehr viel Engagement bei von außen hineingetragenen Projekten; über Projekte an anderen Schulen ist eher wenig bekannt, hier erscheinen Austausch und Kooperationen sinnvoll, z.B. gemeinsame MINT-Labore, gemeinsame Schulbibliotheken. Den Wunsch nach Vorbildern für die Schülerschaft außerhalb der jeweiligen Schule könnten Stipendiatinnen und Stipendiaten erfüllen. Als Bedarf genannt wurde auch die Personalentwicklung und hierbei v.a. die Möglichkeit, sich in anderen Schulen umzusehen und Partnerschulen zu besuchen.Nach Aussage eines Schulleiters sei der Sinn und das Ziel der vielen Aktivitäten das „Umsteuern von Biografien“. Ein Problem sei, dass die Schulleitungen nur „nebenbei“ mit der Organisation der angebotenen und zusätzlichen Projekte befasst sein könnten.Hier brauchte es Entlastung und kritische Abwägung durch eine koordinierende Stelle.
  • Am 21. November 2016 fand in den Räumen der Patriotischen Gesellschaft von 1765 ein Stiftungstag mit Hamburger Schulleitungen statt, an dem die teilnehmenden Stiftungen ihre Arbeit vorstellten und Kontakte zwischen Schulen, Stiftungen und aktuellen Stipendiaten (als Paten bzw. Mentoren) geknüpft wurden. Anwesende StipendiatInnen berichteten über ihre eigenen Erfahrungen mit der Förderung.
    In positiven Rückmeldungen lobten die Schulleitungen das anregende und „niedrigschwellige“ Format, das als „Schnupperformat“ ein guter  Anlass sei, sich mit dem Thema Schülerstipendien auseinanderzusetzen, sich einen Überblick über die Angebote verschaffen zu können und diese Informationen in ihre Schule zurückzutragen.

Schülerstipendien in Hamburg: Stiftungen stellen ihre Angebote vor

  • Bei den Hamburger Stiftungstagen vom 9. bis 13. Oktober 2017 organisierte der Runde Tisch Schülerstipendien wieder eine Informationsveranstaltung: „Schülerstipendien: Stiftungen stellen ihre Angebote vor – Organisatoren, Stipendiaten und Alumni der folgenden Stiftungen bieten Infos aus erster Hand: Claussen-Simon-Stiftung, Dürr-Stiftung, Frauendorfer-Förderstiftung, Joachim Herz Stiftung, Jürgen Sengpiel Stiftung, Patriotische Gesellschaft von 1765, Veronika und Volker Putz Stiftung, Robert Bosch Stiftung, Roland Berger Stiftung, START-Stiftung gGmbH, ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius.“In erster Linie interessierte sich schulisches Lehrpersonal für die Möglichkeiten von Schülerstipendien, aber auch einige Schülerinnen und Schüler kamen, um sich zu informieren. Eine Gruppe von jungen Zuwanderern, die bisher im Programm Weichenstellung für  Zuwanderer der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius gefördert wurden, zeigten sich sehr erfreut über die vielen Möglichkeiten der weiteren Förderung: Abitur-Deine Chance, Grips gewinnt, NeuSTART Stipendien.