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	<title>Gesundheit (abgeschlossen) | Dürr-Stiftung, Hamburg</title>
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	<description>Projekte für Bildung, Kultur und Gesundheit der nachwachsenden Generation mit begleitender Forschung</description>
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	<title>Gesundheit (abgeschlossen) | Dürr-Stiftung, Hamburg</title>
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	<item>
		<title>„Mutter-Kind-Behandlung bei postpartalen psychischen Erkrankungen“</title>
		<link>https://www.duerr-stiftung.de/mutter-kind-behandlung-bei-postpartalen-psychischen-erkrankungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Webmaster]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Sep 2014 13:57:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit (abgeschlossen)]]></category>
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<div class="et_pb_text_0 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Das Projekt wendet sich der frühzeitigen psychiatrisch-stationären Behandlung von Müttern mit postpartalen (partus, lat. Geburt) psychischen Erkrankungen zu und leistet mit der Einbeziehung der Kinder (bis 2 Jahre) in die Behandlung einen Beitrag zu psychosozialer Prävention (Psychiatrisches Zentrum Nordbaden, Wiesloch, unter Leitung von Dr. Ch. Hornstein in Kooperation mit der Günter-Reimann-Dubbers-Stiftung).</strong></p>
<p><strong>Webseite:</strong> <a href="http://www.mutter-kind-behandlung.de/">www.mutter-kind-behandlung.de</a></p>
</div></div>
</div>

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<div class="et_pb_text_1 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><p>Die Entwicklung des strukturierten und wissenschaftlich fundierten Therapieprogramms ist seit Herbst 2007 abgeschlossen. Der auf der Mutter-Kind-Station der Klinik seit 2002 entwickelte modulare Behandlungsansatz wurde im Rahmen des Projektes manualisiert, validiert und fortlaufend veröffentlicht. Bereits erschienen ist im Kohlhammerverlag das <strong>Manual zur verhaltenstherapeutischen Müttergruppe, Titel: „Postpartale psychische Störungen“</strong>, Untertitel: ein interaktionszentrierter Therapieleitfaden. Der Untertitel belegt die zentrale Bedeutung der Mutter-Kind-Interaktion bei dieser Behandlung. Das Modul „Mütter-Gruppe“ wurde inzwischen im Projekt <a title="Forschungsförderung für das Modellprojekt „Pro Kind – wir begleiten junge Familien“" href="../forschungsfoerderung-fuer-das-modellprojekt-pro-kind-wir-begleiten-junge-familien/">„Stiftung Pro Kind“</a> des Kriminologischen Forschungsinstitutes Niedersachsen in Hannover und als Frühintervention in Präventionsprojekten in Wien und im Zentrum für Integrative Medizin in Kiel platziert.</p>
<p>Die <strong>Studie zur Qualitätssicherung</strong> zeigt, dass das in der Projektlaufzeit entwickelte Behandlungsprogramm wirksam ist und kindlichen Entwicklungsstörungen vorbeugt: es verbessert die Mutter-Kind-Beziehung über die verbesserte Interaktion zwischen Mutter und Säugling und über die Verbesserung des mütterlichen Selbstvertrauens und der Bindung zum Kind.</p>
<p>Parallel wurde im „Hebammenprojekt“ eine <strong>DVD mit Booklet „Auf einmal ist da ein Kind – Postpartale Depressionen erkennen und heilen“</strong> als Schulungsprogramm für Hebammen entwickelt. So wird ein wichtiger Beitrag zur Früherkennung von postpartalen psychischen Erkrankungen geleistet. Die Hebammen beteiligen sich inzwischen in den Frühwarnsystemen zum Kinderschutz bei der Früherkennung von Entwicklungsrisiken für Kinder.</p>
<p><strong>Was bleibt nach Abschluss der Projektphase?</strong></p>
<ul>
<li><strong>Etablierung der Mutter-Kind-Station am PZN als Kompetenzzentrum für die stationäre Behandlung</strong> von postpartal psychisch erkrankten Müttern unter Einbeziehung ihrer Kinder. Die sechs vorhandenen Betten sind regelmäßig ausgebucht.</li>
<li><strong>Beratung und Begleitung </strong>neuer Mutter-Kind-Einrichtungenen in Deutschland.</li>
<li><strong>Entwicklung von Finanzierungsmodellen </strong>für die Kostenübernahme der Aufnahme des Kindes und des spezialisierten Therapieprogramms: über regionale Vereinbarungen mit den Kassen und Abrechnung mit dem Jugendamt.</li>
<li>Auf Initiative der <strong>Fachgesellschaft DGPPN</strong> wird ein Finanzierungsmodell für die Mutter-Kind-Behandlung in das ab <strong>2017</strong> geltende neue Entgeltsystem aufgenommen. Derzeit werden die Versorgungsaufwendungen gemäß PEEP (pauschalierende Entgelte Psychiatrie und Psychosomatik) dokumentiert: die Mitaufnahme eines Kindes und die zusätzliche Aufwendung für die Mutter-Kind-Behandlung als Voraussetzung für die Abrechnung nach dem neuen Entgeltsystem.</li>
<li><strong>Spezialambulanz Peripartalpsychiatrie am PZN für Mütter bzw. Familien in der Prä- und Postpartalzeit. </strong>Die Ambulanz ermöglicht Krisenintervention und Langzeitbetreuung sowie Beratung der die Frauen in der Peripartalzeit betreuenden Berufsgruppen,</li>
<li>Das schon zu  Beginn des Projektes „Mutter-Kind-Behandlung bei postpartalen psychischen Erkrankungen“ festgelegte Ziel <strong>Prävention </strong>wurde durch das <a title="„Hand in Hand“ Wir stärken junge Familien Perinatales Präventionsnetz im Rhein-Neckar-Kreis" href="../hand-hand-wir-staerken-junge-familien-perinatales-praeventionsnetz-im-rhein-neckar-kreis/">„Hand-in-Hand-Projekt“</a> auf eine breite Basis gestellt.</li>
<li><strong>Dokumentarfilm</strong> „Mama ist psychisch krank“</li>
</ul>
<p><strong>Wissenschaftliche Publikationen</strong>:</p>
<p>Seit 2001 wurden zahlreiche wissenschaftliche Publikationen zum Thema erarbeitet (Projektbeginn war im Jahr 2002). Alle Publikationen zur Mutter-Kind-Behandlung sind auf folgender Homepage zusammengefasst: <a href="http://www.mutter-kind-behandlung.de/">www.mutter-kind-behandlung.de</a></p>
<p><a class="pdf" href="../wp-content/uploads/2014/09/mu-ki-projekt-abschlussbericht_nachbefragung-2010.pdf">Mutter-Kind-Projekt, Abschlussbericht der Nachbefragung</a></p>
</div></div>
</div>
</div>
</div>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>„Hand in Hand“ – Wir stärken junge Familien, Perinatales Präventionsnetz im Rhein-Neckar-Kreis</title>
		<link>https://www.duerr-stiftung.de/hand-hand-wir-staerken-junge-familien-perinatales-praeventionsnetz-im-rhein-neckar-kreis/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Webmaster]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Sep 2014 14:01:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit (abgeschlossen)]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://wordpress-relaunch.duerr-stiftung.de/?p=250</guid>

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<div class="et_pb_text_7 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Im Zeitraum 2007-2009 wurde ein multiprofessionelles Kompetenznetz zur Unterstützung psychisch belasteter und jugendlicher Mütter und deren Kinder nach der Geburt aufgebaut. Das Kompetenznetz trägt die Ergebnisse aus dem Projekt „Mutter-Kind-Behandlung bei postpartalen psychischen Erkrankungen“ in die Breite. Siehe <a href="http://www.mutter-kind-behandlung.de/">www.mutter-kind-behandlung.de</a></strong></p>
<p><strong>Initiator war die Verantwortungsgemeinschaft Jugendhilfe und Psychiatrie, in der Kooperation des Psychiatrischen Zentrums Nordbaden (PZN) mit dem Jugendamt des Rhein-Neckar-Kreises (Projektleitung: Dr. Ch. Hornstein)</strong></p>
<p><strong>Projektförderung: Dürr-Stiftung, Günter-Reimann-Dubbers-Stiftung, Illenauer Stiftungen mit dem Christian-Roller-Preis, Rhein-Neckar-Kreis.</strong></p>
<p><strong>Webseite:</strong> <a href="http://www.hand-in-hand-rheinneckar.de">www.hand-in-hand-rheinneckar.de</a></p>
</div></div>
</div>

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<div class="et_pb_column_8 et_pb_column et_pb_column_4_4 et-last-child et_block_column et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough">
<div class="et_pb_text_8 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><p>Psychische Erkrankungen in Schwangerschaft und nach der Geburt wie auch psychische Belastungen von jungen Müttern werden in ihrer Häufigkeit und Tragweite oft unterschätzt. Sie sind jedoch bekannt als Risikofaktoren für das Kindeswohl. Postpartale psychische Erkrankungen treffen Mütter in allen Bevölkerungsschichten, sie sind in hohem Maße stigmatisierend und bleiben daher oft unerkannt und unbehandelt. Die betroffenen Frauen ziehen sich aus Scham, Angst und Schuldgefühlen heraus zurück, sind mit Therapiemaßnahmen schwer zu erreichen und verschließen sich Unterstützungsangeboten zum Kindeswohl.</p>
<p>Durch die systematische Koordinierung von Versorgungsstrukturen der Gesundheits- und Jugendhilfe wurde ein überdauerndes Netzwerk von Unterstützungsangeboten für psychisch kranke und jugendliche Mütter von Säuglingen und Kleinkindern (0-2 Jahre) etabliert, als Prävention gegen kindliche Entwicklungsrisiken und Kindeswohlgefährdung während der Schwangerschaft oder nach der Geburt.</p>
<p>Für das Ziel des Netzwerkes, eine Risikokonstellation für psychische Erkrankungen und eine Kindeswohlgefährdung zu erkennen und vorbeugend tätig zu sein, sind sieben Schritte definiert worden:</p>
</div></div>

<div class="et_pb_text_9 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><ol>
<li>Identifikation einer Risikokonstellation</li>
<li>Aufbau einer Beziehung zur Risikofamilie und Früherkennung von Krankheitssymptomen</li>
<li>Verbesserung der Erreichbarkeit und Inanspruchnahme von Unterstützungs- und Therapieangeboten</li>
<li>Qualifikation eines interdisziplinären Helfersystems in spezifischen Kompetenzen</li>
<li>Niederschwelliges gruppentherapeutisches Angebot an den geburtshilflichen Kliniken</li>
<li>Direkter Zugang zur Behandlung und Unterstützung durch Peripartalpsychiater und Kinder- und Jugendhilfe</li>
<li>Krisenintervention: direkte Zugangswege schaffen</li>
</ol>
</div></div>

<div class="et_pb_text_10 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Das Präventionsnetz stützt sich auf drei Säulen: Instruktion, Information und Intervention.<br />Es ist verortet in drei Städten im Landkreis Rhein-Neckar: Schwetzingen, Sinsheim, Weinheim.</strong></p>
<p>Um das interdisziplinäre Helfersystem zu etablieren, wurde ein Fortbildungscurriculum „Früherkennung von psychosozialen Risiken und postpartalen psychischen Erkrankungen“ entwickelt. Hebammen und Mitarbeiter in der Jugendhilfe können auf diese Weise ein <strong>Zertifikat „anerkannte psychosoziale Qualifikation</strong><strong>“</strong> erwerben. Das Zertifikat ist im Rhein-Neckar-Kreis Pflicht für die Mitarbeiter der öffentlichen Träger der Jugendhilfe. Diese Zusatzqualifikation ist vom Baden–Württembergischen Hebammenverband anerkannt. Für Hebammen war der Erwerb während der Projektlaufzeit kostenlos, da die Stiftungen dafür aufkamen.</p>
<p>Die <strong>Vernetzung mit den Hebammen</strong> ist das erfolgreiche, überdauernde Ergebnis der Implementationsphase: nach drei Fortbildungscurricula haben über ein Fünftel der im Rhein-Neckar-Kreis niedergelassenen Hebammen diese psychosoziale Qualifikation erhalten.</p>
<p>Drei Themen aus dem Fortbildungscurriculum: „Postpartale Depression“, „postpartale Psychose und Jugendliche Mütter“, „Borderline- und Essstörungen“ sind inzwischen Bestandteil der Ausbildung der Baden-Württembergischen Familienhebammen; unterrichtet werden diese Themen vom Projektteam des PZN.</p>
<p>Das <strong><a href="http://www.rhein-neckar-kreis.de/servlet/PB/menu/1895943/index.html?modul=bw&amp;amtsID=1470624">Jugendamt des Rhein-Neckar-Kreises</a></strong> hat das <strong><a href="http://www.hand-in-hand-rheinneckar.de">Hand in Hand-Projekt als Präventionsnetz</a></strong> nach Beendigung der Finanzierung durch die Stiftungen übernommen und dauerhaft unter anderem eine Clearingstelle am Jugendamt dafür eingerichtet.</p>
<p>Die Besonderheit des „Hand-in-Hand-Projektes“ liegt in der gleichberechtigten Kooperation des Gesundheitssystems und des Jugendhilfesystems (Aussage Prof. Dr. phil. Fritz Mattejat, Dipl.-Psych., Universität Marburg, der wissenschaftlich beratend für das Mutter-Kind-Projekt tätig war).</p>
<p><strong>Der Abschlussbericht 2007-2009 (Dr. Christiane Hornstein)<br />fasst folgende Ergebnisse des Hand-in-Hand-Projektes zusammen: </strong></p>
</div></div>

<div class="et_pb_text_11 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><ol>
<li>Ein <strong>interdisziplinäres Helfersystem</strong> wurde in ca. <strong>90</strong> Fortbildungs- und Informationsveranstaltungen qualifiziert. Über <strong>900</strong> Personen aus dem Rhein-Neckar-Kreis, die Mütter und Kinder in Schwangerschaft und nach der Geburt betreuen, haben wir erreicht. <strong>30</strong> Hebammen haben die psychosoziale Qualifikation (anerkannt vom Hebammenverband Baden-Württemberg) erhalten.</li>
<li>Die <strong>Öffentlichkeit</strong> ist durch unsere Auftritte in Fernsehen, Hörfunk und Zeitungen für postpartale psychische Erkrankungen und deren Auswirkung auf die Kinder sensibilisiert.</li>
<li>Ein <strong>Handlungsablauf</strong> wurde entwickelt, damit Hebammen und Ärzte mögliche psychosoziale Belastungen einer Mutter durch Beobachtung und in einem Gespräch erfassen und Hilfen einleiten können. Dieser Handlungsablauf fand eine hohe Zustimmung bei den Müttern.</li>
<li>An den <strong>geburtshilflichen Kliniken Schwetzingen, Sinsheim und Weinheim</strong> werden entsprechend dem Handlungsablauf Mütter mit psychosozialen Belastungen an das Präventionsnetz verwiesen.</li>
<li>Die <strong>Website <a href="http://www.hand-in-hand-rheinneckar.de/">www.hand-in-hand-rheinneckar.de</a></strong> steht mit Informationsmaterialien und als Wegweiser zu Hilfen im Rhein-Neckar-Kreis zur Verfügung. Rund 350 Professionelle sind derzeit als Netzwerkakteure registriert und arbeiten tatkräftig mit.</li>
<li><strong>Folgende Unterstützungsangebote</strong><br />
stehen im Rhein-Neckar-Kreis zur Verfügung und haben sich bewährt:<br />
- <strong>Therapeutische Müttergruppe</strong> am Krankenhaus Schwetzingen, Leitung Frau Dr. Wild<br />
- <strong>Selbsthilfegruppe „Wiegeschritt”</strong> am PZN, Leitung Frau Bopp<br />
- <strong>Clearingstelle</strong> beim Jugendamt Rhein-Neckar, Frau Soz.Päd. Keppler<br />
- <strong>Peripartalsprechstunde</strong> für Betroffene und Beratung am PZN, Leitung Frau Dr. Hornstein<br />
- <strong>Einsatz von psychosozial qualifizierten Hebammen und Familienhebammen</strong> in belasteten Familien über das Jugendamt Rhein-Neckar<br />
<strong>Auch in Zukunft wird Fortbildung und Supervision angeboten: </strong><br />
- Fortbildungscurriculum für Hebammen und weitere Interessierte<br />
- Workshop zur Gesprächsführung und Umgang bei schwierigen Situationen für Netzwerkakteure<br />
- „Runde Tische“ und Fallsupervision an den Krankenhäusern Schwetzingen, Sinsheim und Weinheim</li>
</ol>
</div>
</div></div>
</div>
</div>
</div>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>„Institut für Peripartale Intervention“</title>
		<link>https://www.duerr-stiftung.de/institut-fuer-peripartale-intervention/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Webmaster]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Sep 2014 14:05:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit (abgeschlossen)]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section_4 et_pb_section et_section_regular et_block_section">
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<div class="et_pb_text_13 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Unter dem Arbeitstitel „Interaktionale Interventionen“ wurde ab 2011 eine Fortbildungsakademie für Aus- und Fortbildung in Beratung und Therapie von Familien in besonderen Lebenslagen während der Peripartalzeit aufgebaut. Die Arbeit an diesem Institut stützt sich auf Erfahrungen aus den Projekten „Mutter-Kind-Behandlung“ und „Hand in Hand Präventionsnetz“, die unter Leitung von Frau Dr. Christiane Hornstein am Psychiatrischen Zentrum Nordbaden (PZN) etabliert wurden. Die Realisierung dieser beiden Projekte erfolgte mithilfe der Unterstützung der Dürr- und der Günter-Reimann-Dubbers-Stiftung.</strong> Die beiden Stiftungen unterstützten auch den Aufbau der Fortbildungsakademie im Jahr 2011 und 2012.</p>
<p><a class="pdf" href="../wp-content/uploads/2014/09/iii20110812-cd_info-broschuere-institut-fuer-perpartale-intervention.pdf">Info-Broschüre Institut für Peripartale Intervention</a><br />
&nbsp;</p>
<p>Interaktionale Interventionen mittels Videographien haben sich zur Beratung und Therapie im Bereich der frühen Hilfen bewährt. Sie betonen die Ressourcen der Interaktionspartner und stärken dadurch die Motivation und fördern Respekt und Partnerschaftlichkeit, um individuell angemessene Lösungen zu entwickeln. Sie sind besonders geeignet zur Unterstützung von Familien mit postpartalen psychischen Erkrankungen und psychosozialen Belastungen.</p>
<p><strong>Das Institut will</strong> Hebammen, Sozialpädagogen, Ärzte und Psychologen, sowie Erzieherinnen, Familienhelferinnen und Pflegekräfte für die Arbeit mit diesen Familien qualifizieren.</p>
<p>In Workshops, die an die vorhandenen Qualifikationen angepasst sind, werden den Zielgruppen spezielle Kenntnisse und Techniken vermittelt, um interaktionale Interventionen in Beratung und Therapie von belasteten Familien rund um die Geburt anwenden zu können.</p>
<p>Die Weiterbildung über psychische Erkrankungen in Schwangerschaft und nach der Geburt will anhand von Kasuistiken und krankheitsspezifischen Videos zur Mutter-Kind-Interaktion vor allem auch deutlich machen, wie diese Erkrankungen sich speziell auf die kindliche Entwicklung auswirken.</p>
<p>Weitere Workshops vermitteln Gesprächsführungstechniken, Kenntnisse zu Bindung und bindungsförderndem Verhalten in der Mutter-Kind-/Eltern-Kind-Beziehung bei psychisch belasteten Familien, Kenntnisse zur Beurteilung des elterlichen Erziehungsverhaltens sowie zur Beurteilung der Erziehungsfähigkeit im gutachterlichen Kontext. Die Bedeutung der Arbeit mit Vätern und Angehörigen in der Postpartalzeit in Einzel- und Gruppenarbeit ist ein weiterer Baustein der Fortbildung.</p>
<p>Speziell für Ärzte und Psychologen gibt es die Einführung in die Arbeit mit der interaktionalen Mutter-Kind-Therapie, der Videoanalyse und daraus folgende therapeutische Techniken.</p>
<p>Das <strong>therapeutische Spektrum</strong>, das an der Fortbildungsakademie vermittelt wird, umfasst neben postpartalen Depressionen, Psychosen und Angststörungen auch jugendliche Mutterschaft und Borderline-Störungen, sowie Suchterkrankungen.</p>
<p><strong>In zahlreichen Veranstaltungen, Arbeitsgruppen und Workshops wurde seither die Thematik behandelt, z.B. </strong></p>
<ul>
<li>bei der Jahrestagung <strong>2011</strong> der Interdisziplinären Gesellschaft für die psychische Gesundheit von Frauen und Genderfragen, Frankfurt (Ch. Hornstein)</li>
<li>bei der Jahrestagung <strong>2011</strong> des Berufsverbandes für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie in Deutschland e. V. (BKJPP), Friedrichshafen (P. Trautmann-Villalba)</li>
<li>bei den Kongressen <strong>2011</strong> und <strong>2012</strong> der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN), Berlin (Ch. Hornstein, P. Trautmann-Villalba)</li>
<li>bei der Jahrestagung <strong>2012</strong> der Bundesarbeitsgemeinschaft der Kinderschutz-Zentren e.V. (Die Kinderschutz-Zentren) „Psychisch belastete Familien – Kooperation, Kontakt und Hilfeplanung“, Dortmund (P. Trautmann-Villalba)</li>
<li>bei der 4-Länder-Fachtagung zu interdisziplinären Fragen der Frauenheilkunde, Bregenz (7.-8.9.<strong>2012</strong>): Vortrag „Prävention der postpartalen Depression durch Früherkennung und Vernetzung“ (Ch. Hornstein), Forum „Die postpartale Depression als Schnittstellenproblem – Wie gelingt die Früherkennung in der Praxis? (Ch. Hornstein), „Was brauchen Väter deren Frauen an postpartalen psychischen Erkrankungen leiden? Ein therapiebegleitendes Angebot“ (P. Trautmann-Villalba)</li>
<li>Klaus-Grawe-Institut für Psychologische Therapie, Zürich, September <strong>2012</strong> Workshop „Qualität der frühen Eltern-Kind-Interaktion und deren langfristige Auswirkungen auf die psychische Gesundheit“ (P. Trautmann-Villalba)</li>
<li>beim Nationalen Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) im Deutschen Jugendinstitut (DJI) fanden ab Februar <strong>2012</strong> mehrere Treffen des Beirates zur Entwicklung eines Kompetenzprofils „Familienhebamme“ statt (Ch. Hornstein)</li>
</ul>
<p><strong>Des Weiteren gab und gibt es Fortbildungen für Familienhebammen und bei Jugendämtern</strong>, z.B. eine Netzwerkkonferenz der Stadt Speyer, Fachbereich Jugend, Familien, Senioren und Soziales, Speyer.</p>
<p>Eine Zusammenfassung der Projekte am PZN 2002-2011 finden Sie hier:</p>
<p><a class="pdf"href="../wp-content/uploads/2014/09/peripartale-intervention-bei-psychisch-belasteten-familien_2002-2011_Chr-hornstein.pdf">Peripartale Intervention bei psychisch belasteten Familien</a></p>
</div></div>
</div>
</div>
</div>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Forschungsförderung für das Modellprojekt „Pro Kind – wir begleiten junge Familien“</title>
		<link>https://www.duerr-stiftung.de/forschungsfoerderung-fuer-das-modellprojekt-pro-kind-wir-begleiten-junge-familien/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Webmaster]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Sep 2014 14:08:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit (abgeschlossen)]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://wordpress-relaunch.duerr-stiftung.de/?p=255</guid>

					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section_6 et_pb_section et_section_regular et_block_section">
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<div class="et_pb_text_16 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Modellprojekt zur frühen Förderung von Kindern aus sozial belasteten Familien. Zielsetzung ist die Prävention von Krankheit, Armut und Kriminalität. Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. Christian Pfeiffer, Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen e.V. (KFN), Leitung der Begleitforschung: Prof. Dr. Tanja Jungmann (Institut für Sonderpädagogische Entwicklungsförderung und Rehabilitation, Universität Rostock). Leitung des Praxisprojektes: Dr. Anna Maier-Pfeiffer. Als Träger für das Modellprojekt wurde die Stiftung „Pro Kind“ gegründet. </strong></p>
<p><strong>Die Dürr-Stiftung förderte in Kooperation mit der Günter-Reimann-Dubbers-Stiftung die Implementationsforschung als Teil der wissenschaftlichen Begleitforschung. Pilotphase: ab März 2006, Hauptphase ab Okt. 2006, Laufzeit bis 2009.</strong></p>
<p><strong>Webseite:</strong> <a title="Zur Webseite »" href="http://www.stiftung-pro-kind.de">www.stiftung-pro-kind.de<br />
</a><strong>Webseite:</strong> <a title="Zur Webseite »" href="http://www.Kfn.de">www.Kfn.de</a> (Forschungsbereiche und Projekte-Kriminalprävention)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Begleitforschung klärt, was zum Erfolg der frühen Förderung beiträgt und was nicht zu empfehlen ist. Die Implementationsforschung als Teil der Begleitforschung klärt: lässt sich das Programm wie geplant umsetzen; wird die angestrebte Zielgruppe erreicht; welche Veränderungen des ursprünglichen Konzepts sind erforderlich, damit die Projektziele verwirklicht werden können.</p>
<p>Darüber hinaus ist auch die Integrierbarkeit des Programms und dessen Vernetzung mit bereits bestehenden sozialen Dienstleistungsangeboten Gegenstand der Implementationsforschung.</p>
<p>Forschungen belegen, dass schwere Erkrankungen, Lern- und Bildungsdefizite, soziale Benachteiligung, Probleme des Sozialverhaltens und kriminelle Karrieren häufig bereits in den ersten Jahren der Kindheit angelegt sind: als <strong>Risikofaktoren</strong> i.S. belastender Kindheitserfahrungen <strong>(Adverse Childhood Experiences ACH)</strong> gelten: <strong>Missbrauch, Elterngewalt, psychische Erkrankungen, Alkohol- und Drogenerkrankungen der Eltern, Verlust eines Elternteils in der Kindheit.</strong></p>
<p>Evaluationen von Behandlungs- und Fördermaßnahmen haben klar gezeigt, dass sehr früh einsetzende Interventionen besonders wirksam und kostengünstig sind. Trotzdem gibt es in unserem Sozialsystem für Kleinkinder in schwierigen sozialen Situationen nicht die erforderlichen präventiven Angebote. Das Modellprojekt ist angetreten, ein Angebot zu entwickeln, um diese Lücke zu schließen.</p>
<p>Junge Familien, die in mehrfacher Hinsicht sozial benachteiligt sind, sollen <strong>ab dem 4. Monat der Schwangerschaft mit ihrem ersten Kind bis zum Ende des 2. Lebensjahres</strong> kontinuierlich im Rahmen von Hausbesuchen durch Familienbegleitung (Familienhebammen oder Teams der Familienbegleitung) betreut werden.</p>
<p>Das <strong>Hausbesuchsprogramm</strong> hat eine ganzheitliche Förderung zum Ziel – mit Schwerpunkten in den Bereichen Gesundheit, Bindungsverhalten, Erziehung, Lebensplanung, soziale Integration – und damit einhergehend die Verhinderung von Kindesvernachlässigung.</p>
<p>Die Stiftung Pro Kind verfolgt mit ihrem Modellversuch des Hausbesuchprogramms fünf Ziele:</p>
<ol>
<li>Gesundes Leben während der Schwangerschaft</li>
<li>Frühe Förderung des Kindes</li>
<li>Förderung der elterlichen Erziehungskompetenz und Alltagsbewältigung</li>
<li>Einsparungen für Kommunen, Staat und Krankenkassen</li>
<li>Übertragbarkeit und bundesweite Implementation des Projekts</li>
</ol>
<p>Der Abschlussbericht Implementationsforschung zum Modellprojekt Pro Kind (Brand, T &amp; Jungmann, T. (2010)) setzt sich kritisch mit dem Verlauf der Implementationsforschung im Rahmen des Modellprojektes “Pro Kind“ auseinander. Siehe hierzu die Seiten 4-6 „Übersicht und Kurzzusammenfassung“ und die Seiten 66-68 „Fazit und Ausblick“.</p>
<p><a class="pdf" href="../wp-content/uploads/2014/09/abschlussbericht_implementationsforschung_s4-6.pdf">Abschlussbericht, Kurzfassung (Seiten 4-6)</a><br />
<a class="pdf" href="../wp-content/uploads/2014/09/abschlussbericht_implementationsforschung.pdf">Abschlussbericht, vollständige Fassung</a><br />
<a class="pdf" href="../wp-content/uploads/2014/09/abschlussbericht_implementationsforschung_s66-68.pdf">Abschlussbericht, Fazit und Ausblick</a><br />
<a class="pdf" href="../wp-content/uploads/2014/09/abschlussbericht_implementationsforschung_nds.pdf">Abschlussbericht, Implementationsforschung</a></p>
</div></div>
</div>
</div>

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<div class="et_pb_text_17 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><p>Im Jahr 2013 ist im Verlag Beltz Juventa das Buch zur Implementationsforschung erschienen: „Kinder schützen, Familien stärken“ von Tanja Jungmann und Tilman Brand.</p>
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<div class="et_pb_image_4 et_pb_image et_pb_module et_block_module"><span class="et_pb_image_wrap"><img decoding="async" src="https://relaunch2025.duerr-stiftung.de/wp-content/uploads/2015/01/kinder-schuetzen-familien-staerken_T-brand-T-jungmann-hrsg.jpg" /></span></div>
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